Gipsabgüsse und weitere Repliken

Die Originale der antiken Plastik – Reliefs, Statuen, Porträts – sind in den grossen Museen weltweit zerstreut: Wie soll man sich da einen Überblick verschaffen? Die Feinheiten der Komposition analysieren? Die Grösse der Werke überhaupt wahrnehmen? Das Material Gips wurde früh als hervorragend zur Abformung von Skulpturen erkannt und bereits in römischer Zeit eingesetzt, um Abgüsse von Originalen herzustellen. Ein Unikat kann mit dieser Technik bis ins kleinste Detail exakt und dreidimensional wiedergegeben werden.


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Die rund 1500 Repliken umfassende Abgusssammlung gehört zu den international bedeutendsten Sammlungen ihrer Art. Bereits 1852 zu Studienzwecken initiiert, bietet sie einen umfassenden Überblick über alle Epochen der antiken Plastik. Ausser den umfangreichen Beständen im 1. OG und im 1. UG des Museumsgebäudes an der Rämistrasse 73 ist eine Auswahl an bedeutenden Stücken im Lichthof und in der Eingangshalle Künstlergasse des Hauptgebäudes der Universität Zürich zu besichtigen.